Schlagwort: Mobilität

Der nächste Schritt…

…ist getan. In den letzten Wochen haben wir viel hin und her überlegt. Diese reduzierte Zeit bringt einem vieles näher und anderes erscheint nicht so wichtig, wird vielleicht gar nicht vermisst. Und so sind wir zum Fazit gekommen: warum und auf was noch warten? Das Angebot war auch zu verlockend. Also, Herz in die Hand genommen und nach Bad Wildungen gefahren. Dort stand ein Challenger 260 in der Graphite Edition. Nach Besichtigung, Probefahrt und einem tollen informativen Gespräch in sehr angenehmer Atmosphäre haben wir uns ein klasse Angebot stricken lassen. Damit im Gepäck sind wir nach Hause, haben viel geredet, nachgedacht und gerechnet. Noch eine Nacht drüber geschlafen, dann stand der Entschluss fest.

Und so übernehmen wir das WoMo nach Abschluss der Mietsaison als letzte Mieter im Oktober und bringen es quasi mit nach Hause. Ein Winterpaket, Radio mit Touchscreen und WoMo Navi sowie ein Wasseraußenanschluss für die Hundewäsche werden noch nachgerüstet. Das Raumkonzept und die Ford Transit Basis mit 170 PS Motor mit 6-Gang-Automatik haben uns von Anfang an begeistert. Wir freuen uns wie Bolle und zählen die Tage. Bis dahin gilt es noch, den Stellplatz auf unserem Grundstück herzurichten. Darüber demnächst mehr.
An dieser Stelle noch mal vielen Dank an das Haus Caravan Konrad in Bad Wildungen. Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben.

…to be continued!

Das Fieber ist entfacht.

Eine Woche konnten wir nun in einem gemieteten WoMo austesten, wie uns das mobile Urlauben gefällt. Und was soll man sagen, das Campingfieber hat uns gepackt. Wir waren mit Hund im Süden Deutschlands unterwegs und konnten den „Alltag“ im WoMo testen und geniessen. Alles was man so nicht gekannt hat, konnten wir ausprobieren. Sei es natürlich das Kochen und Essen im WoMo, auf den gegebenen knapp 15 Quadratmetern. Aber auch banale Dinge wie waschen, duschen und auch die Toilette benutzen. Und diese muss dann auch irgendwann mal wieder geleert werden. Selbst das wird geradezu ritualisiert und gerät schnell zum Treffpunkt, wo man mit anderen Campern ins Gespräch kommt. Das ist eh etwas, was anders ist, als wenn man im Hotel oder in der Ferienwohnung für sich ist. Man kommt wieder unter Menschen, tauscht sich aus, hilft einander. Ein klein wenig genau das, was einem im hektischen Alltag meist abgeht. Die Infrastruktur im Reisemobil konnten wir checken, alles funzt prima. Wasser aufnehmen oder Landstrom nutzen, alles keine böhmischen Dörfer mehr. Der anfängliche Respekt ist einer riesengroßen Begeisterung gewichen. Auch die Heizung bringt nach nächtlichen 2° Außentemperatur schnell wieder behaglich Wärme ins WoMo. Kurz, die Technik passt, die Stimmung steigt, der Urlaub gefällt, den Menschen geht es gut. Und der Hund? Nach anfänglichen Ängstlichkeiten aufgrund der doch anderen Geräuschkulisse als im gewohnten PKW, hat sich nach 1-2 Tagen dann auch Entspannung eingestellt. Einzig der Grundriss des WoMo war mit einem 30 kg Riesenbaby etwas schwierig, weil nun mal ein Forster Wohnmobil den Platz unterm Esstisch in der Dinette ungünstig verteilt hat. Daher ist Forster raus und beim nächsten Mal testen wir einen anderen Grundriss von Challenger mit Smart Lounge, d.h. mit deutlich mehr Platz für den Hund und damit auch für uns. Das Beste am WoMo Urlaub ist aber, das man flexibel bleibt. Wenn die Sonne sich mal verkrümelt, fährt man eben dahin, wo es einem besser gefällt. Stau voraus? Dann abfahren, anhalten und erst mal nen Kaffee machen und schauen, wo es besser lang geht. Wohin es gehen soll, dabei helfen einem die unzähligen Apps, allen voran das Stellplatz-Radar oder Park4Night.

Das Fazit ist kurz und knapp: Es war einfach nur geil! Wir freuen uns schon auf Ostern 2020, wenn wir dann ganze 10 Tage unterwegs sein können.  Und dann vielleicht schon mit dem Modell, welches mal bei uns wohnen wird.

…to be continued!

Der Grundriss steht…

Nach einem weiteren Besuch bei einem Wohnmobil Händler, dieses Mal von Weinsberg, sind wir wieder ein wenig schlauer. Der nötige Grundriss für uns und unsere Bedürfnisse scheint gefunden.

Da wir eher mobil reisen möchten anstatt stationär über längere Zeit auf einem Campingplatz zu stehen, soll es kein längeres Reisemobil sein. Bei 6,50 m ist Schluss. Auf dieser Länge gilt es, alles unterzubringen. Die Lösung heisst Seitenbett. Bei diesem Grundriss ist alles mit an Bord, worauf wir wert legen. Vor allem wird nicht auf eine vollwertige Dusche verzichtet. Die Küche ist ausreichend groß, ein hoher Kleiderschrank ist vorhanden sowie genügend Platz für Emil, um sich entspannt abzulegen.

Bei einem zul. Gesamtgewicht von 3,5 to bleibt auch noch viel mögliche Zuladung bei dieser Größe der Reisemobile übrig. Genauso bietet das Fahrzeug auch viel Flexibilität was Wendigkeit und Manvorierfähigkeit betrifft, die uns wichtig ist, da wir uns am liebesten abseits der großen Strassen bewegen.

Die Theorie steht und bald werden wir das auch praktisch sehen, wenn wir ein Wohnmobil 1 Woche lang zum Testen gemietet haben.

 

…to be continued!