Autor: Papanoster

Das Fieber ist entfacht.

Eine Woche konnten wir nun in einem gemieteten WoMo austesten, wie uns das mobile Urlauben gefällt. Und was soll man sagen, das Campingfieber hat uns gepackt. Wir waren mit Hund im Süden Deutschlands unterwegs und konnten den „Alltag“ im WoMo testen und geniessen. Alles was man so nicht gekannt hat, konnten wir ausprobieren. Sei es natürlich das Kochen und Essen im WoMo, auf den gegebenen knapp 15 Quadratmetern. Aber auch banale Dinge wie waschen, duschen und auch die Toilette benutzen. Und diese muss dann auch irgendwann mal wieder geleert werden. Selbst das wird geradezu ritualisiert und gerät schnell zum Treffpunkt, wo man mit anderen Campern ins Gespräch kommt. Das ist eh etwas, was anders ist, als wenn man im Hotel oder in der Ferienwohnung für sich ist. Man kommt wieder unter Menschen, tauscht sich aus, hilft einander. Ein klein wenig genau das, was einem im hektischen Alltag meist abgeht. Die Infrastruktur im Reisemobil konnten wir checken, alles funzt prima. Wasser aufnehmen oder Landstrom nutzen, alles keine böhmischen Dörfer mehr. Der anfängliche Respekt ist einer riesengroßen Begeisterung gewichen. Auch die Heizung bringt nach nächtlichen 2° Außentemperatur schnell wieder behaglich Wärme ins WoMo. Kurz, die Technik passt, die Stimmung steigt, der Urlaub gefällt, den Menschen geht es gut. Und der Hund? Nach anfänglichen Ängstlichkeiten aufgrund der doch anderen Geräuschkulisse als im gewohnten PKW, hat sich nach 1-2 Tagen dann auch Entspannung eingestellt. Einzig der Grundriss des WoMo war mit einem 30 kg Riesenbaby etwas schwierig, weil nun mal ein Forster Wohnmobil den Platz unterm Esstisch in der Dinette ungünstig verteilt hat. Daher ist Forster raus und beim nächsten Mal testen wir einen anderen Grundriss von Challenger mit Smart Lounge, d.h. mit deutlich mehr Platz für den Hund und damit auch für uns. Das Beste am WoMo Urlaub ist aber, das man flexibel bleibt. Wenn die Sonne sich mal verkrümelt, fährt man eben dahin, wo es einem besser gefällt. Stau voraus? Dann abfahren, anhalten und erst mal nen Kaffee machen und schauen, wo es besser lang geht. Wohin es gehen soll, dabei helfen einem die unzähligen Apps, allen voran das Stellplatz-Radar oder Park4Night.

Das Fazit ist kurz und knapp: Es war einfach nur geil! Wir freuen uns schon auf Ostern 2020, wenn wir dann ganze 10 Tage unterwegs sein können.  Und dann vielleicht schon mit dem Modell, welches mal bei uns wohnen wird.

…to be continued!

Caravan Salon in Düsseldorf

Das Zentrum der Campingwelt liegt derzeit mal wieder für 10 Tage in Düsseldorf. Der Caravan Salon 2019. Alles was Rang und Namen in der Ourdoor Branche hat, ist vertreten und bietet die neuesten und besten Produkte feil. Für den interessierten User die beste Möglichkeit, die unterschiedlichen Hersteller, Fahrzeuge, Gadgets, usw. an nur einem Ort mal anzuschauen, zu vergleichen, sich selbst ein Bild zu machen. Wir waren auch am letzten Samstag da und haben die Chance genutzt, unsere Favoriten zu begutachten.

Und so wurden die Reisemobile gesucht, besucht, untersucht, verglichen, analysiert, bewertet und die Ergebnisse in Stichworten notiert, damit man sich zu Hause in der Fülle an Informationen nicht verliert. Trotz der Kilometer an Laufwegen hat es riesig Spaß gemacht, in diese Welt mal verstärkt einzutauchen, schließlich wollen und werden wir uns ja in spätestens 4 Wochen selbst in das Abenteuer Camping stürzen. Wir haben viel gelernt, noch mehr für uns mitgenommen, konnten unsere Auswahl weiter präzisieren, einiges ausschließen und anderes gespannt als neu aufnehmen. Für alle, die irgendwas mit dem Thema Camping zu tun haben (wollen), ist der Caravan Salon schon fast ein Muß. Wir können es nur jedem empfehlen, dort mal vorbei zu schauen und werden bestimmt im nächsten Jahr wieder kommen.

Nun heißt es erst mal unzählige Prospekte wälzen, Kataloge durchstöbern, ordnen und sortieren und uns weiter über den eingeschlagenen Weg freuen.

 

…to be continued!

Der Grundriss steht…

Nach einem weiteren Besuch bei einem Wohnmobil Händler, dieses Mal von Weinsberg, sind wir wieder ein wenig schlauer. Der nötige Grundriss für uns und unsere Bedürfnisse scheint gefunden.

Da wir eher mobil reisen möchten anstatt stationär über längere Zeit auf einem Campingplatz zu stehen, soll es kein längeres Reisemobil sein. Bei 6,50 m ist Schluss. Auf dieser Länge gilt es, alles unterzubringen. Die Lösung heisst Seitenbett. Bei diesem Grundriss ist alles mit an Bord, worauf wir wert legen. Vor allem wird nicht auf eine vollwertige Dusche verzichtet. Die Küche ist ausreichend groß, ein hoher Kleiderschrank ist vorhanden sowie genügend Platz für Emil, um sich entspannt abzulegen.

Bei einem zul. Gesamtgewicht von 3,5 to bleibt auch noch viel mögliche Zuladung bei dieser Größe der Reisemobile übrig. Genauso bietet das Fahrzeug auch viel Flexibilität was Wendigkeit und Manvorierfähigkeit betrifft, die uns wichtig ist, da wir uns am liebesten abseits der großen Strassen bewegen.

Die Theorie steht und bald werden wir das auch praktisch sehen, wenn wir ein Wohnmobil 1 Woche lang zum Testen gemietet haben.

 

…to be continued!

Camping? Du? Geht denn das?

Aber natürlich und selbstverständlich. An so nem Punkt waren wir vor über 2 Jahren schon einmal. Damals ging es um den Einstieg in die E-Mobilität. Viele skeptische Aussagen von damals hab ich noch Kopf, teilweise begegnen sie mir immer noch. Geht denn das? Damit kommt man nie an, und wenn du liegen bleibst? Bla, Bla, Bla…! Heute machen wir nahezu 95% aller Fahrten mit unserem Knubbelchen, einer Renault Zoe. Nur wenn Hund Emil mitfährt, greifen wir auf unseren Verbrenner zurück und meine Frau fährt natürlich damit zur Arbeit, da ich dann den Stromer in Beschlag habe. Wir düsen jedes Jahr 15.000 km lautlos durch die Lande, sind noch nie liegen geblieben, haben weder gefroren noch geschwitzt und super viel Spaß am Autofahren. Es funktioniert einfach. Warum? Weil wir es wollen und einfach machen. Und genau das ist der Kern so vieler Dinge in unserem Leben, die es besser, einfacher und auch schöner machen können. Wenn wir es wollen und offen für Veränderungen sind.

Ich, und damit spreche, äh, schreibe ich auch für meine Frau, will nicht mehr hektisch in den Urlaub fahren, weil zu einer bestimmten Zeit Bettenwechsel ist oder der Schlüssel zum Ferienhaus parat liegt. Nicht zur Primetime in den Urlaub starten und dann in Kolonnen durch die Baustellen auf den nächsten Stau zu fahren. Wir haben schon immer gerne so manchen Stau umfahren und dann herrliche Flecken Erde entdeckt, wo man für den Moment mal kurz die Zeit anhalten konnte. Man kann sich auch mal touristische Highlights wie irgendwelche Sehenswürdigkeiten anschauen, aber diese Mainstream Massenströme, die dort dann durch gepresst werden, sind nicht unser! Wir waren schon immer gerne links und rechts unterwegs, natürlich auch mal stromaufwärts. Es gibt so viele schöne Gegenden, die wir noch entdecken oder einfach nur sehen möchten. Die meisten sind gar nicht so fern. Das haben wir immer wieder festgestellt, wenn wir mal woanders Gassi gegangen sind oder mal wieder auf Geocaching Tour waren.

Und jetzt Camping? Ja, genau das. Wir möchten zum Einen die Möglichkeit haben, den Stress und die Hektik raus zu nehmen, alles ein Spur langsamer anzugehen, eben bewußter. Achtsamer. Das Ziel ist es, zu schauen, wo uns das Wetter hin lenkt. Ohne festen Zeitplan, einfach treiben lassen. Nur wir beide und natürlich unser Hund Emil, ohne den geht gar nix. Nicht wieder schauen müssen, ob Emil mit ins Ferienhaus oder Hotel darf. Ja, es ist klar, dass es auch Campingplätze gibt, die was gegen Hunde haben. Trotzdem ist man freier in seiner Urlaubszielauswahl. Außerdem möchten wir gerne flexibler sein. Wenn es uns an einem Ort gefällt, möchte wir inne halten und den Moment geniessen. Und wenn nicht, ziehen wir weiter. Wir bestimmen über unseren Urlaub, unsere freie Zeit, nicht andersrum. Es ist klar, dass das Thema Camping / Caravaning & Co. eine neues Feld ist. Aber: Wir wollen und dann können wir auch! Um neue Wege zu gehen, fängt man immer mit dem ersten Schritt an.

 

…to be continued!

Ein Teilintegrierter wird es werden!

Nach einem Besuch eines Wohnmobil-Händlers sind wir nun schlauer. Da wir ja auf jeden Fall unseren Hund mit nehmen wollen und werden, war relativ klar, dass es in einem CampingVan für uns zu eng wird. An dieser Stelle sei mal gesagt, dass alles was ich hier von mir geben, meine eigene Meinung ist, so eben auch unser Empfinden, dass es zu „dritt“ mit einem 32 kg Retriever etwas kuschelig wird. Es mag bestimmt andere geben, die das nicht so eng sehen.

Der freundliche Händler, der uns sehr kompetent und ehrlich beraten und auch aus eigenen Erfahrungen berichtet hat, zeigte uns dann die Teilintegrierten. Unser Augenmerk fiel auf einen FORSTER T 637 mit Seitenbett im Heck. Hierbei ist das Bett längs zur Fahrtrichtung eingebaut. Dadurch ist genügend Platz für ein Bad mit Dusche und vor allem auch Raum, wo sich unser Goldie Emil mal ablegen kann. Das Raumgefühl ist toll. Da wir bisher nur über einen CampingVan nachgedacht hatten, müssen wir jetzt erst mal darauf rumdenken.

Denn, sollte uns das Teil zusagen, müssen wir auch einen Stellplatz herrichten, wo das WoMo das Jahr über stehen kann, wenn wir nicht damit unterwegs sind. Auch das will bedacht sein, es bleibt spannend.

 

…to be continued!

Ein Wohnmobil? Warum?

Nachdem wir wieder mal nach 12-stündiger Fahrt aus Dänemark zurück kamen, wo wir eigentlich eine erholsame Woche verbracht hatten, ist uns wieder mal bewusst geworden, dass das Verhältnis von unterwegs sein und sich erholen eine gewaltige Schieflage hat.

Durch Freunde kamen wir immer wieder mit dem Campen und Urlauben in Wohnmobilen oder Wohnwagen in Berührung und da wir stets gerne fernab der Mainstream Highways unterwegs sind, auch was den Urlaub betrifft, lag es nicht allzu weit, sich mit dem Thema Camping zu befassen. Zumal wir keine All-inclusive-Touristen sind. Lieber mal links und rechts der Strassen und Wege schauen. Mal die Zeit anhalten und den Moment geniessen. Eben genau das Gegenteil von dem Stress und der Hektik, die uns im Alltag begegnen. Das soll uns auch das Wohnmobil oder kurz WoMo, wie es in der Community genannt wird, ermöglichen. Stehen bleiben und erkunden, wo es uns gefällt. Am Besten Fernab vom Gedränge oder Gehetze, auch mal wieder die kleinen Dinge sehen und zu sich kommen. Denn, wir machen nicht Urlaub, um wieder arbeiten zu können, sondern arbeiten, um wieder Urlaub zu machen.

In den letzten 2 Wochen intensivster Recherche hatten wir uns mit dem Möglichkeiten vertraut gemacht, welche Fahrzeuge für uns in Frage kommen, da unser 32 kg Golden Retriever Emil natürlich mit an Bord sein wird. Verschiedene Campingbusse stehen zur Auswahl, alle mit einer Länge von 6,36 m und mit Längsbett ausgestattet. D.h. man muss nicht über den anderen drüber klettern, wenn man nachts mal raus müsste. Es darf ja auch ein wenig Komfort dabei sein.

Als nächstes steht nun ein Besuch bei diversen Händlern an, um sich das ganze mal aus der Nähe anzuschauen und sich ein Eindruck der Platzverhältnisse zu machen. Dann wollen wir mal einen Bus mieten und das Ganze, vor allem wegen Emil, mal in der Praxis zu testen.

 

…to be continued!